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Zwei Tote bei Lawinenabgang in Salzburg
Bei gleich zwei Lawinenabgängen in Salzburg sind am Sonntag mehrere Menschen verschüttet worden. Laut der Bergrettung wurden vier Wintersportler im Bereich der Seekarscharte bei Krimml von den Schneemassen mitgerissen und unter ihnen begraben - zwei Tschechen kamen dabei ums Leben. In Neukirchen am Wildkogel wurde ebenfalls ein Alpinist von einer Lawine erfasst. (Krone.at)
Traumlauf! Hirscher jagt zum Wunder von Kitzbühel
Unfassbar, dieser Marcel Hirscher - 42. Weltcup-Sieg! Österreichs Ski-Superstar lag nach dem ersten Durchgang des Slaloms am Ganslernhang in Kitzbühel über eine Sekunde hinter dem Führenden Dave Ryding und setzte im zweiten Durchgang einen irren Traumlauf, eine Wahnsinnsfahrt in den Schnee des berühmtesten Ski-Ortes der Welt! Zwei Sekunden hatte er Vorpsrung, als er die Ziellinie überquerte, am Ende 76 Hundertstel auf den Zweiten Dave Ryding. Marcel ballte vor den Augen der Bayern-Stars David Alaba und Franck Ribery und 60.000 anderer Österreicher die Faust. Denn er war der strahlende Sieger! Seinen Traumlauf gibt es oben im Video. (Krone.at)
Britische Marine feuerte Atomrakete Richtung USA
Eine nicht nur peinliche, sondern auch gefährliche Panne ist der britischen Marine im Vorjahr unterlaufen. Wie britische Medien am Sonntag berichteten, war eine atomwaffenfähige ballistische Rakete, die zu Testzwecken von einem Atom-U-Boot vor der Küste Floridas Richtung Westafrika abgefeuert worden war, von ihrem Kurs abgekommen. Das Geschoss drehte ab und steuerte auf die USA zu, bevor es ins Meer stürzte. (Krone.at)
System "Radar" soll nun Gefährder identifizieren
Angesichts massiver Kritik an den deutschen Sicherheitsbehörden nach dem blutigen Anschlag von Berlin soll ein neues Computerprogramm künftig helfen, Gefährder mit besonders hohem Risiko früher zu erkennen. Das System namens "Radar" sei vom Bundeskriminalamt gemeinsam mit der Universität Zürich entwickelt worden und soll mit einer dreistufigen Punkteskala die Bewertung des Gefahrenpotenzials objektivieren, berichteten am Sonntag deutsche Medien. (Krone.at)
Anna Veith: Sauschnell aber Ausfall bei Comeback
Anna Veith ist zurück auf den langen Latten im Ski-Weltcup, hat wieder ihren ersten Super-G in den Beinen! Auch, wenn die Fahrt nicht bis ins Ziel geführt hat (siehe Video oben). "Ich bin happy, wieder hier zu sein", freute sie sich im Ziel Auch mit der sensationellen Stephanie Venier, die bei diesem Super-G von Garmisch hinter Lara Gut sensationell Zweite wurde. Platz vier ging an Nici Schmidhofer. Lindsey Vonn enttäuschte nach ihrem Sieg am Vortag. (Krone.at)
Hirscher eine Sekunde hinten, Kristoffersen out!
Verrückter erster Durchgang beim Slalom am legendären Ganslernhang in Kitzbühel! Dominator Henrik Kristoffersen landete im Schnee, Marcel Hirscher ist über eine Sekunde zurück! Reihenweise Stars purzelten von der Strecke, die enorm eisig, enorm drehend, enorm wellig und damit superschwer ist. Sensationell vorne liegt der Brite David Ryding, der den ersten Weltcupsieg für Großbritannien überhaupt holen könnte! Im Video oben sehen Sie Hirschers ersten Lauf. Der zweite Durchgang beginnt um 13:30 Uhr - hier im Liveticker. (Krone.at)
Gläsernes Gipfelkreuz in Salzburg zerstört
Der Anblick des umgefallenen gläsernen Gipfelkreuzes auf der Schartwand im Salzburger Tennengebirge erinnert ein wenig an das Gemälde "Die zerrinnende Zeit" des spanischen Malers Salvador Dali. Ein Skitourengeher entdeckte das zerstörte Gipfelkreuz am Freitag während einer Wanderung. "Ich dachte zuerst, dass ich nur vorbeigegangen bin, und entdeckte das Kreuz erst auf den zweiten Blick. Als ich vor einem Monat oben war, war noch alles wie immer", erklärt David Wallmann gegenüber der "Krone". (Krone.at)
Überlebende: "Waren wie in Schachtel gefangen!"
58 Stunden lang hat eine Gruppe von Überlebenden warten müssen, bis sie aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel Rigopiano in der mittelitalienischen Region Abruzzen geborgen werden konnte. Darunter war die 22-jährige Giorgia Galassi, die sich mit ihrem Verlobten Vincenzo Forti im Hotel am Hang des Gran-Sasso-Gebirges befunden hatte. Sie berichtete italienischen Medien, wie die Verschütteten das Drama, bei dem sie "wie in einer Schachtel gefangen" gewesen seien, überlebten. Mit Liedern hielten sie ihre Moral hoch, gegen den Durst aßen sie Schnee. (Krone.at)